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Informatik und Allgemeinbildung

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Informatik und Allgemeinbildung

von Helmut Witten

Umfang: 7 Seiten
Beitrag steht als ePaper (PDF) zur Verfügung

Die Informatik muss nach wie vor um die Anerkennung als etabliertes Schulfach kämpfen. Dabei spielt die Frage, was und wie dieses Fach zur Allgemeinbildung beitragen kann, eine wichtige Rolle sowohl in der bildungspolitischen Auseinandersetzung als auch in der
Beurteilung der Qualität von Informatikunterricht. Das Informatikjahr bietet die Gelegenheit, am Beispiel des vom Siegener Erziehungswissenschaftler Hans Werner Heymann entwickelten Aufgaben-Katalogs zum Fachunterricht an allgemeinbildenden Schulen diese Frage zu klären.

Seit Heymann im Jahr 1987 zusammen mit Hans Bussmann einen Artikel mit dem Titel ,,Computer und Allgemeinbildung“ (Bussmann/Heymann, 1987) veröffentlicht hat, gehört er zu den meistzitierten Autoren in der Fachdidaktik Informatik, so auch in LOG IN (vgl. z. B. Lehmann, 1992; Penon/Sack/Witten, 1992). In dem Artikel (Bussmann/Heymann, 1987) findet sich eine erste Fassung der Aufgaben allgemeinbildender Schulen, die später noch weiterentwickelt, z. T. umformuliert und in der erwähnten Habilitationsschrift (Heymann, 1996) sehr differenziert dargelegt werden.
Leider ist diese Weiterentwicklung in der Fachdidaktik Informatik bislang nicht zur Kenntnis genommen worden.
Im Beitrag werden die sieben Aufgaben allgemeinbildender Schulen kurz vorgestellt und mit Blick auf die Schulinformatik untersucht. Dabei muss beachtet werden, dass diese Aufgaben weder überschneidungsfrei noch gleichgewichtig sind, ein "Abhaken" wäre also nicht sachgerecht. Vielmehr soll bei den einzelnen Aufgaben – wenn nötig – auf Verbindungen zu anderen Aufgaben eingegangen werden.

Der Fokus der Überlegungen wird dabei auf den Informatikunterricht in der Sekundarstufe I gerichtet, weil dieser nach der Überzeugung der Mehrzahl der Fachdidaktiker zum Pflichtbereich der allgemeinbildenden Schulen gehören sollte. Diese Auffassung soll
aber nicht vorausgesetzt, sondern mit möglichst unbefangenem Blick aus pädagogischer Sicht neu untersucht werden.

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